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Frischer Wind in der
österreichischen
Keramikszene – ein aufregendes 1. Date Ein Jahr nach der
Gründung des Vereins zur Förderung internationaler
zeitgenössischer
Keramikkunst (ICCA) durch die Keramikkünstlerinnen Christa
Zeitlhofer und Ucki
Kossdorff 21 internationale zeitgenössische KünstlerInnen aus 6 Ländern zeigten eindrucksvoll, wie kraftvoll, wertvoll und aufregend keramische Kunst sein kann. Wenn es stimmt, dass der Auftakt den Maßstab setzt, dann ist von Österreich ausgehend in der künstlerischen Keramik eine starke neue Bewegung zu erwarten. Denn das Interesse bei der 1. ICCA Vernissage war so groß, dass die Keramikfreunde zeitweise auf der Straße warten mussten, bis sich der Besucherstrom in den 3 Galerieräumen verteilt hatte. Das auf den 1. Blick Auffallendste an der Gemeinschaftsausstellung war die klare, moderne Linie, die sich durch alle Exponate zog. Kein Wunder, erfolgte die Jurierung ja nicht nach geschmäcklerischen Gesichtspunkten sondern nach konkreten Auswahlkriterien. Wobei das Kriterium „zeitgenössisch“ immer doppelt punktet. In ihrer Eröffnungsrede begrüßte Christa Zeitlhofer die Mitglieder zur 1. gemeinsamen Ausstellung, dankte ihnen für den Vertrauensvorschuss und versprach durch den ICCA einen frischen Wind in der Keramikszene und - als gemeinsames Ziel - die Anhebung der Wertschätzung der Keramikkunst. Schließlich sei der Verein von KünstlerInnen für KünstlerInnen gegründet worden. Anschließend führte die Kulturwissenschafterin Dr. Theresia Hauenfels in einer völlig neuartigen Form durch die Ausstellung. Sie machte bei jedem Künstler/jeder Künstlerin Station, charakterisierte die Handschrift mit wenigen Worten und hinterfragte bei einzelnen Objekten in einem abwechselnden Dialog mit Ucki Kossdorff und Christa Zeitlhofer die Visionen des Vereins und deren Umsetzung. So entstand eine sehr bildhafte und lebendige Vorstellung des ICCA. Angefangen bei Marc Verbruggens (B) Skulptur [inside_outside], wo es um das Ans Licht der Öffentlichkeit bringen der KünstlerInnen ging, über das Thema Aufbau der Marke ICCA bei Christa Ecker-Eckhofens(A) „minimalistisch monumentalen“ Toren bis zur „Balance“ zwischen Mitgliedern und Freunden der Keramik – thematisiert bei den Arbeiten von Gudrun Kainz (A).Die Funktion des Vereins kam bei Helene Avramidis (A) zur Sprache und die vom ICCA so geschätzte durchgängige Handschrift bei Maria Geszler, die extra zur Eröffnung zwei „noch warme“ brandneue Porzellan-Wandplatten aus der Serie Genji Tale mitgebracht hatte. Ähnlich angetan äußerte sich auch die Kulturstadträtin Waltraud Ehrenhöfer aus Oberpullendorf, die mit der „K.i.Ste“ (Keramik im Steinbruch)im Osten Österreichs auch schon kräftige Keramikkunst-Akzente gesetzt hat. |
| Ucki Kossdorff |
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Christa Zeitlhofer |
| Maria Jansa |
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Keramik Erlangen |
| Walter Meissl |
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Titu Toncian |
| Gerhild
Tschachler-Nagy |
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Michaela Meissl |
| Regina Heinz | ![]() |
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Marc Verbruggen |
| Helene
Avramidis |
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Gudrun Kainz |
| Szilvia Ortlieb |
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Cristina Popescu-Russu |
| Maria GeszlerGarzuly |
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Christa EckerEckhofen |
| Gisela Lücke |
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Thomas Jan König |
| Monika Hinterberger |
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Heide Nonnenmacher |
| Wolfgang Quast |
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